Claytec LEHM-FUGENFÜLLER

Füllen von Fugen zwischen Fachwerkbalken und Ausfachungen. Für Fugen zwischen Lehm- oder Kalkputzen und Ausbauteilen wie Sockelleisten, Türbekleidungen oder anderen angrenzenden Einbauten. Zum Schließen von Holzschwindrissen und bauteilbedingten Setzrissen. Als Spachtel-Füllmasse für Dübelöcher etc.

Zusammensetzung
Natur-Baulehm, Kork, Blähglas, Talkum, Cellulose, pflanzliches Verdickungsmittel

Lieferform, Ergiebigkeit
1,5 kg-Beutel ergibt ca. 2,5 l Fugenfüllmasse

Lagerung

Trockene kühle Lagerung unbegrenzt möglich.

Aufbereitung
Wasserzugabe mit dem Küchenquirl oder von Hand. Natur-braun 1,15 bis 1,25 l, Natur-hell 0,975 bis 1,15 l je nach gewünschter Verarbeitungskonsistenz und Breite der zu füllenden Fugen.

Verarbeitung
Fugen und Risse sind mechanisch sorgfältig zu säubern. Saugende mineralische Fugenflanken können zur Staubbindung behutsam angenässt werden. Das angemischte Material kann beispielsweise mit dem Teigspachtel in die Claytec-Wechselkartusche (Art.-Nr. 182/582) gegeben werden und ist sofort verarbeitungsfähig. Bei der Wahl der Kartuschenpresse auf Qualitätsgerät achten. Der Kolben in der Wechselkartusche kann für die Mehrfachverwendung mit einem Rundstab zurück geschoben werden.
Zum Abziehen des Fugenfüllers sind Silikon-Spatel geeignet, zum Glätten feine Pinsel und sauberes Wasser. Bei breiten oder tiefen Fugen kann es zu feinen Abrissen an einer Fugenflanke bzw. zu leichtem Einfallen der Füllung kommen.
Neben der Fugenfüllung ist auch die kleinflächige Verarbeitung mit dem Spachtel möglich.

Weiterbehandlung
Feinbearbeitung mit oder ohne Material mit Schwamm und sauberem Wasser. Überspachtelung und Anstrich ist mit allen für Lehmputzoberflächen geeigneten Produkten möglich, insbesondere CLAYFIX Lehm direkt Streichputz oder Lehmfarbe.

Hinweis

Die Anwendung von CLAYTEC Lehm-Fugenfüller zum Schließen von Rissen moderat bewitterter Fachwerkbalken ist möglich. Obwohl das Material wasserlöslich ist können gute Ergebnisse auch über mehrere Jahre erzielt werden. Die konkrete Exposition der Bauteile ist zu prüfen. Für diese Anwendung gilt wie für alle anderen Produktanwendungen, dass Reklamationsansprüche ausgeschlossen sind, die nicht aus werkseitigen Mischfehlern resultieren.